Wissenwertes zum Thema Krebs

Wissenwertes zum Thema Krebs

Beitragvon Chris » So Apr 11, 2010 5:14 pm

ein Beitrag von Doris:
KREBS

Jahrelange Dyskrasie führt zu Entartungen! Was sind „Freie Radikale“?
Harnsäure - Irisdiagnostik (weißgrau wolkig-braungelb-dunkel) siehe Rheuma
Tierisches Eiweiß und Zucker spielen eine große Rolle! "Der Tod sitzt im Darm“
Vegetarier haben ein deutlich vermindertes Krebsrisiko.

Carcinome: Parenchym- und Epithelkrebs

Sarkome: Bindegewebe (Knochen- und Muskelkrebs)

Laut Dr. Reckeweg (Homotoxikologie) wird der Krebs durch einen Imprägnationseffekt gestartet:

Eine Rückvergiftung führt zu Zellschädigung, welche sich summieren und irgendwann zur Entstehung von entarteten, wuchernden Zellen führen.
Rückvergiftungen entstehen durch retoxisch behandelter Grippe,Anginae, unterdrücktem Fieber, Teersalben,Schmerzmittel,Narkosemittel, Röntgenbestrahlung, Antibiotika ...
Es kommt dabei zu irreversibler Fermentblockierung, Schädigung der Atmungsfermente in den Mitochondrien und des genetischen Materials
Laut Prof. Fuhrmann (Humangenetisches Institut der Universität Gießen) sind die mutativen Schädigungen praktisch ausschließlich auf die Wirkung der modernen Pharmaka zurückzuführen!
Psychische Einflüsse: Egoistische Gesellschaft (Detlefsen/Dahlke) unterdrückte/pervertierte Liebe (kein Herzkrebs!)

Unterdrückte Neigungen!

Exkretionsphasen
retoxisch behandelt

Imprägnationseffekt
(bedingt krebsauslösenden Noxen nach Butenandt)

Imprägnationsphase=Präkanzerose
Reaktionsphasen (Fistel, Ekzeme, Furunkel...)

ev.“Ausweichphase“
Degenerationsphasen
Biologischer Schnitt

Neoplasmaphasen

Nachweis: Sono, Röntgen, CT, MR selten: spezifische Immunkörper im Blut (CEA, AFP, PSA)
Blutbild hat kaum Aussagekraft, daher bringen die üblichen Vorsorgeuntersuchungen wenig Klarheit.
Vorbeugung: ausgewogene Lebensweise
Psychohygiene (Neigungen beachten, Erlebnisse verarbeiten...)
Gute Ernährungsqualität (Rohkost-Obst, Gemüse, Keimlinge)
Lebende Makromoleküle (Spirulina, Weizengrassaft)
Fastenkuren (regelmäßig)
Vermeidung freier Radikale
Vermeidung von Rückvergiftungen
Krankheiten auskurieren

Besonders Krebs hemmende Nahrungsmittel:

Kohl:
Gekochte Blätter mit Honig vermischt (Dioskurides)
Sauerkraut
(milchsäurevergorener Weißkohl): Saftkur
Knoblauch:
Hemmt das Wachstum der Krebszellen (roh)
Rote Rüben:
Anthocyan wirkt Krebs hemmend (Dr. Alex. Ferenczi)
Algen (Spirulina plat.):
enthalten Chlorophyll, Enzyme und Spurenelemente

Schulmedizin:

Stahl (operative Entfernung von Tumoren nicht immer möglich!
Beseitigt nicht die Ursache! Siehe Elementlehre der Holistischen
Medizin!
Strahl: Radiotherapie - erzeugt selbst Secundärtumore! Intoxikation durch starken Zellzerfall!
Chemotherapie: Starker Zellzerfall!
Schwächt auch das Immunsystem!

Pflanzenanwendung in der Onkologie:

Catharanthus roseus/ Vinca rosea:
Vinblastin,Vincamin, Vincristin,Indole (neurotox.)

Herbstzeitlose (Colchicum autumnale):
Mitosegift

Schierling (Conium maculatum):
5% Coniumsalbe (Basaliome, Mamma..)

Entenfuß (Podophyllum peltatum):
Mitose und DNS (Proresid)

Mistel (Vincum album):
als Milchsäuregärung /
Frischpflanzensaft Viscotoxin, Lektine,
Polysaccharide durch Immuninduktion

Plenosol (Malus, Quercus, Pinus-Bäume)

Helixor (Auszug aus Tannenmistel, Apfelbaummistel,
Kiefernmistel)
s.c., intrapleural, i.m., i.v. (Fieberreaktion)

Kermesbeere (Phytolacca): Lektine, bes. beim Mamma-Ca.

Carnivora (Extrakt der Venusfliegenfalle):
Chinone + Plumbagine NW! (Hodgkin-Tumore)

Echinacea, Bienengifte

Eupatorium perf. (Kunigundenkraut)

Volksmedizinische Präparate:

Alnus (skandinavien)

Condurangowurzel (Südamerika)

Masdenia, Ginseng (China)

Pflanzengallen (Mittelmeerraum)

Glycine Wosteria sinensis-Galle (Japan)

Enzympräparate und Gewebsextrakte

Proteolytische Enzyme, Gewebsextrakte (Thymus, Pancreas, Placenta...)

Adjuvant in Zwischenphasen (Chemo, Mistel...) eingesetzt.

Ney-Tumorin
(3 Verdünnungsstufen- i.v., Organlysatmischung)

Wobe-Mugos:
Fermente von Papaya, Erbsen, Linsen; Rinderpankreas, Kalbsthymus

Polyerga (i.v. + Dragee)
Peptidextrakt aus reticulo- endothelialen Organen,
vermehrte Laktatbildung der Tumorzelle wird gesenkt.

Gewichtszunahme, Leistung, Schmerzempfindung

Bromelain:
Ananas-Fermente als antiphlogistische Stoßtherapie (Niere, Leberbelastend)

Vitamine und Spurenelemente (Selen...)

Hyperpyrese (künstliches Fieber). Mistel
Aktivierung der Helferzellen, Stimulierung der Killerzellen Aktivierung von Lymphokinen und Zytokinen

Hyperthermie (Überwärmungsbad, Heiße Wickel).
max. 64 Grad, Lufttemperatur, Cave Sauna (Bio-Sauna möglich)

Bioenergetische Therapie (Ursachensuche+Therapie)

Bioresonanz verbessert: Holistische Medizin (Quint)

Symbioselenkungen
Symbioflor...

Darmreinigung

Einläufe mit Spirulina-Pulver

Colon-Hydrotherapie
(cave Dickdarmtumore, Colitis, Ulcera)

Psychotherapie: Rollenspiele, Milieuänderung

Fastenkuren unter therapeutischer Aufsicht

Amalgamausleitung (Quecksilber)

Energieausgleichsmassage

Sauerstofftherapie
Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie nach Prof. Ardenne, Sauerstoffbeatmungen (90%-2x10 min) Bewegungstraining (Heimtrainer, schonend)

Entstören des Wohnraumes
vor allem Kreuzungen von Curry+Wasseradern! Dazu Elektrosmog und negative Einkopplungen von HAARP!

Immunologische Therapie nach Dr. Klehr
Therapie mit Schöllkrautextrakten: Ukrain

Ernährung bei Krebs :

Spirulina (Chlorophyll, Beta-Carotin, Selen )
Weizengrassaft
(auch äußerlich auftragen!) Antikrebsvitamin B17 ist im Weizengrassaft noch100x
höher als im Keimling
Honig (äußerlich)
Keimlinge
Vermeidung konzentrierter Nahrung: Trockenfrüchte, Nüsse, Samen
1 Früchtemahlzeit + 1 Gemüsemahlzeit
La Pacho Tee
aus der Rinde - Immunstärkend, pilzhemmend) 1,5 Liter pro Tag (25g)
1-2 Fastentage pro Woche
Bei stabilem Zustand länger Fasten

Homöopathische Mittel
(je nach Typ und Symptomen)

CARBO ANIMALIS:
allgemeines Tumormittel (Gebärmutterhals), kälteempfindlich, bläuliche Haut, Varicen
SILICEA D30:
MENTHA AQUATICA ur.:
CALENDULA ur:
Blutungen
PETASITES:
Krampf-, schmerzstillend, Krebs hemmend
CADMIUM SULFURICUM D30:
PHYTOLACCA HP:
Knoten der Brust
LAPIS ALBUS D30:
Fibrome, brennende - schießende Schmerzen, Blutungen, übel riechende Absonderungen
SCROFULARIA ur.:
Tu der Mamma, Drüsenschwellungen
JODUM D30:
Gebärmutter, chron. ätzender Weißfluß, skrofulös
KREOSOTUM D30:
Stark reduzierte Lebenskraft
CONDURANGO D4:
krebsige Tumore des Magens, der Lippe, Brust
BISMUTUM D6:
Magen, Erbrechen alter Speisen, Brennen, Schmerzen
CORALLIUM RUBRUM D4:
flache, rote, empfindliche Geschwüre
Uterus, brennende Schmerzen, blutig-faulig-klebrig-ätzende Absonderungen.
Chris
 
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Re: Wissenwertes zum Thema Krebs

Beitragvon AlexP » Mo Apr 12, 2010 6:59 pm

Was mir dazu spontan noch einfällt (falls ich es nicht überlesen habe), ist der Reishi-Pilz der in Japan z.B. als Krebstherapie auch zugelassen ist. "Reishi" ist sein japanischer Name unter dem er auch in Europa bekannt ist, botanisch heißt er Ganoderma lucidum und in der TCM ist er als Ling Zhi bekannt. Unter den vielen Beiträgen im www ist das hier sein sehr interessanter Artikel: http://www.naturheilpraxis-am-wald.de/h ... eishi.html.

Ich werde ihn dieses Jahr (so das Wetter sich endlich mal etwas besser stabilisiert) selbst "anbauen", da ich kein Freund dieser Pulverextrakt-Tabletten bin und die ganzen Reishi-Produkte durch diesen Trend extrem überteuert finde.

LG, Alex
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Tumorabwehr des Körpers - Schwarzwaldnusstinktur

Beitragvon Chris » Di Apr 13, 2010 8:29 am

noch ein Beitrag von Doris:
8.5 Tumorabwehr des Körpers

Bei allen Personen ohne Tumor, die ich getestet habe, fand ich den Tumor Nekrose Faktor (TNF) in der Parathyroidea (Nebenschilddrüse) – aber nirgendwo anders. Alle Personen mit Tumor haben keinen TNF in den Nebenschilddrüsen. Der Grund ist klar. Patulin in der Nebenschilddrüse verhindert irgendwie die Produktion von TNF. Sobald Patulin verschwindet,was innerhalb eines Tages nach Abtöten der Pilze und ihrem Aufnahmestop (Essen) passieren könnte, taucht TNF wieder einsatzbereit in der Nebenschilddrüse auf. Sobald es dort erscheint, zeigt es sich auch am Tumorort, wo es sein Möglichstes zur Tumorschrumpfung tut.

Falls Sie erneut Patulin erzeugende Aspergillus Pilze essen oder diese in Ihrem System wachsen, verschwindet TNF sofort. Es handelt sich also um ein eher anfälliges System. Unsere Angewohnheit verschimmelte (nicht frisch vom Baum) Früchte zu essen, sowie dem Pilz die Vermehrung im Darm (Verstopfung)zu gestatten, sorgt für anhaltende Überflutung mit Patulin.

Die Druckstellen von Äpfeln enthalten bis zu 1ppm Patulin. Wenn Sie auf den Verzehr von Äpfeln mit Druckstellen verzichten und Ihren Darm mit Hilfe von extrastarker Schwarzwalnusstinktur (effektive Dosis ist 2 TL ) von den Pilzen befreien, befreit das die Nebenschilddrüse sofort von Patulin. Jetzt kann der Tumor schrumpfen. Doch die Kräfte, die sein Wachstum begünstigen, können noch immer stärker sein.

Was noch bewirkt Tumorwachstum: Kobalt,Vanadium, Malonsäure, einige Bakterienarten und verschiedene Karzinogene.
Chris
 
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Krebsvorsorge mit Nebenwirkungen

Beitragvon Chris » Di Apr 27, 2010 12:51 pm

Zwei Artikel über Krebsvorsorge:
1. Beitrag von Doris:
Sind Mammographien sinnvoll? der letzte Absatz gibt zu denken
Etwa 185.000 Frauen erhalten in den USA jedes Jahr die Diagnose, Brustkrebs’
; in Großbritannien sind es 28.000 Frauen. Schon Frauen in den Zwanzigern
werden ermutigt, regelmäßig eine Mammographie zu machen, um das
Brustkrebsrisiko zu senken. Hat das dazu geführt, dass die Brustkrebsrate
zurückgegangen wäre?
Mitnichten. Ganz im Gegenteil ist infolge der Mammographien, also der so
genannten
„Früherkennung“ ein dramatischer Anstieg von Brustkrebs- Behandlungen zu
verzeichnen. Von Behandlungen, nicht von Brustkrebs, wohlgemerkt! Der Grund
dafür liegt darin, dass die Mammographien oft eine Vorstufe von Krebs
entdecken („Ductal carcinoma in situ“, DCIS). Ergibt die Mammographie die
Diagnose DCIS, so wird in der Regel der entdeckte Knoten operativ aus der
Brust entfernt und die Brust danach bestrahlt. Manchmal wird auch die ganze
Brust amputiert und die Patientin noch mit Chemotherapie nachbehandelt. Doch
80 Prozent aller DCIS-Krebse breiten sich niemals weiter aus, selbst wenn
sie überhaupt nicht behandelt werden! Zudem ist die Rate der
falsch-positiven Krebstests beträchtlich. Im Journal of the National Cancer
Institute war im Jahr 2000 der Satz zu lesen:

„Wenn mehr Frauen wüssten, wie normal falsch- positive Resultate sind, dann
gäbe es
weniger Angst und Stress während sie darauf warten, sich weiteren
diagnostischen Tests zu unterziehen, die manchmal viele Wochen in Anspruch
nehmen.“ Natürlich, bemerkt Phillip Day, dürfe man mit einer
Brustabnormalität nicht leichtsinnig umgehen. Doch wären sich die Frauen der
hohen Rate der falsch- positiven Diagnosen aufgrund von Mammographien
bewusst und verfügten darüber hinaus über qualifizierte Informationen,
weshalb Brustknoten nicht unbedingt gefährlich sein müssen und keiner
sofortigen Entfernung bedürfen, dann könnte viel von der Panikmache und den
überstürzten, oft unnötigen Eingriffen vermieden werden.
Irwin D. Bross, PhD-Forscher und ehemaliger Direktor der Bio-Statistiken im
Roswell Park Memorial Institute im amerikanischen Buffalo (NY) hat über
lange Zeit die Natur und Entwicklung von Brustkrebs studiert. Er schreibt in
seinem Report How to stop worrying about breast cancer, the one scientific
fact you need to know (Wie man die Angst vor Brustkrebs verliert, die eine
wissenschaftliche Tatsache, die Sie wissen sollten):
„Was die meisten Frauen haben, ist ein Tumor, welcher unter einem schwachen
Mikroskop für den Pathologen aussieht wie ein Krebstumor. Die Chancen
bestehen jedoch, dass diesem Tumor die Fähigkeit abgeht, Metastasen zu
bilden- sich also im Körper zu verbreiten welches ein Kennzeichen einer
echten Krebserkrankung ist.
(…) Mehr als die Hälfte der Patienten, bei denen früher Brustkrebs
diagnostiziert wurde, hatten Tumore, welche nur über eine geringe Fähigkeit
zu metastasieren verfügten – sie waren eher leichte Läsionen/Verletzungen
als Krebs- Diese Entdeckung war im medizinischen Sektor äußerst unpopulär.
Die Ärzte konnten sich niemals dazu
durchringen, diese wissenschaftliche Wahrheit zuzugeben, weil die
Standardbehandlung in jenen Tagen die völlige Entfernung der Brust war. Wäre
die Wahrheit zugegeben worden, hätte man Gerichtsfälle aufgrund von
Falschbehandlungen jener Frauen riskiert, die eine Brust wegen der
unkorrekten medizinischen Diagnose verloren hatten.
Die wütenden Ärzte des National Cancer Institute (NCI, Nationales
Krebsinstitut) bestraften uns für unsere Entdeckung. Sie nahmen uns ein
hocherfolgreiches Brustkrebs – Forschungsprogramm weg, sie verhinderten,
dass unsere mathematischen Recherchen weiterhin finanziell unterstützt
wurden und sie erreichten, dass unsere Entdeckung unterdrückt wurde und
nicht publiziert werden konnte.“ Dr. Bross weiter: „Das Journal of the
American Medical Association berichtete immerhin von einer Schwedischen
Studie, deren Resultate erstaunlich hohe Überlebensraten bei unbehandelten
frühen Prostata- Krebsen zeigten. Die Studie ergab, dass sieben von acht
Tumoren keine Krebse waren und sich auch nicht in Krebs verwandelten. „Es
gibt keinen Grund, weshalb Frauen in Panik verfallen sollten, wenn sie das
Wort Krebs hören“, betont Bross. „Panik macht aus ihnen leichte Opfer.“

„Mammographie ist ein Schwindel.“ Solch starke Worte gebraucht Dr. John
Mc-Dougall, der eine gründliche Sichtung der relevanten Literatur über
Mammographien vorgenommen hat. Er weist darauf hin, dass auch sie ein
Milliardengeschäft sind, und die betroffenen Firmen (u.a. Siemens, DuPont,
Genera! Electric, Eastman Kodak und Piker) Unsummen für PR-Arbeit ausgeben,
die den Frauen vorgaukelt, Mammographien bedeuteten den sicheren Schutz vor
dem Verlust ihrer Brüste.

Er schreibt, dass in der Ausgabe des renommierten britischen Medizinjournals
The Lancet vom 8. Januar 2000 ein Artikel zu lesen war, wonach Mammographien
nicht zu rechtfertigen seien. Von den acht Studien, die diesbezüglich
gemacht worden sind, hätten sechs gezeigt, dass Mammographie nicht
funktioniere! Schon 1928 hatte man Ärzte gewarnt, Brüste, in denen man Krebs
vermutete, äußerst vorsichtig zu behandeln, da man sonst ungewollt kleine
Blutgefäße verletzen und so die krebsigen Zellen in andere Teile des Körpers
schleusen könnte. Mammographie drückt die Brust aber beträchtlich zusammen.
Dr. Tim O’Shea warnt, dass durch die kompressive Kraft einer
Routine-Mammographie ein ansonsten harmloser Brustkrebs aktiviert werden
könnte! Ein Thema, von dem die Mammographie- „Konsumentin“ kaum jemals hört,
ist die Strahlenbelastung dieser Behandlung. „Mammographie bedeutet ein
signifikantes und kumulatives Brustkrebsrisiko für Frauen vor der Menopause.
Die Routine-Praxis, pro Jahr vier Aufnahmen von jeder Brust zu machen,
resultiert in ungefähr einem rad (radiation absorbed dose) Strahlung – das
ist um die tausendmal stärker als von einem Bruströntgenbild. Die Brust ist
vor der Menopause in Bezug auf Strahlung hoch sensitiv, mit einem um zehn
Prozent erhöhten Risiko für jede Brust während einem Jahrzehnt Mammographie
“, schreibt Dr. Joseph Mercola.

Mercola betont, dass eine monatliche Selbstuntersuchung der Brust, begleitet
von einer jährlichen klinischen Brustuntersuchung mindestens ebenso
wirkungsvoll im Aufspüren eines potentiellen Knotens ist wie die
Mammographie, jedoch keine Risiken berge. Obwohl Mammographie in Schweden
seit 1985 empfohlen wurde, zeigen die dortigen Statistiken keine
Verringerung der Todesrate durch Brustkrebs.

Dr. Tim O’Shea gibt uns eine Information, die sehr erstaunlich ist, bedenkt
man, mit wieviel Engagement auch heute noch für regelmäßige Mammographien
geworben wird: „Dies ist ein Thema, wo die Grenze zwischen der Werbung und
den wissenschaftlichen Beweisen sehr verwischt worden ist. Bereits im Jahre
1976 beendeten die Amerikanische Krebs Gesellschaft (American Cancer
Society ) und ihr Pendant unter den Behörden, das Nationale Krebsinstitut
(National Cancer Institute) den routinemäßigen Einsatz von Mammographie für
Frauen unter 50 Jahren, weil sie schädliche (karzinogene) Auswirkungen
hatten. Wie ernst Mammographie-Werbung zu nehmen ist, zeigt das folgende
Beispiel: Eine Anzeige der Amerikanischen Krebsgesellschaft (American Cancer
Society) zeigte zwei Frauen in den Zwanzigern und versprach, dass man mit
Mammographie Knoten in „fast hundert Prozent der Fälle“ früh entdecke.
Von der Journalistin Kate Dempsey auf den Wahrheitsgehalt der Anzeige
angesprochen, meinte ein Kommunikationsleiter der ACS: „Die Anzeige basiert
nicht auf einer Studie. Wenn man eine Werbung macht, sagt man, was man kann,
nur damit die Frauen zu einem kommen. Man übertreibt in gewissen Punkten…
Mammographie ist heute ein lukratives und von einem starken Konkurrenzkampf
geprägtes Geschäft.“
Ende

Dazu passend stand bei uns in der Zeitung folgender Artikel:
2) Vorsorge mit Nebenwirkungen

Wenn Krebs früh entdeckt wird, ist er oft heilbar. Doch
Früherkennungsuntersuchungen, die die Krankheit aufspüren sollen, sind
nicht unproblematisch. Von Madeleine Bierlein

Bis vor zwei Tagen war Simone L.s Welt noch in Ordnung. Bis der Arzt
anrief. Beim Mammografie-Screening habe sich ein auffälliger Befund
ergeben, sagte er mit behutsamer Stimme. Das sei noch kein Grund zur
Sorge, müsse aber abgeklärt werden. Die Worte, die folgten, nahm die
55-Jährige nicht mehr wahr. In ihren Ohren rauschte es. Sie dachte nur
noch "Brustkrebs". Sie weinte. Sie hatte Angst. Angst um ihr Leben.

"Jede Reihenuntersuchung bringt auch zahlreiche Nachteile mit sich",
berichtet Nikolaus Becker, Epidemiologe am Deutschen
Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg. Dazu gehört unter anderem
die psychische Belastung, der Teilnehmer wie Simone L. ausgesetzt sind.
Bis das Ergebnis der Biopsie vorlag, fuhr die 50-Jährige seelisch
Achterbahn, schwankte zwischen Optimismus ("Das wird schon gutgehen")
und massiven Angstzuständen. Schließlich ging es ihr wie neun von zehn
Frauen, bei der die Mammografie einen auffälligen Befund brachte: Es
gab Entwarnung. Sie hatte keinen Krebs.

Viele falsch-positive Befunde

"Selbst wenn das Programm optimal durchgeführt wird, gibt es immer
falsch-positive Befunde", erläutert Becker, also falschen Alarm. In
Zahlen ausgedrückt liest sich das so: Würden alle 10 Millionen Frauen
zwischen 50 und 69 Jahren, die einen Anspruch auf das
Mammografie-Screening haben, das Angebot nutzen, bekämen 175 000 von
ihnen positive, also auffällige Ergebnisse. Aber nur in 15 000 Fällen
würde es sich tatsächlich um Brustkrebs handeln. 160 000 Frauen bekämen
also wie Simone L. einen falsch-positiven Befund.

"Der Nutzen muss die Risiken zweifelsfrei und bei weitem übersteigen",
fordert daher Becker. Beim Mammografie-Screening ist dies medizinisch
mittlerweile belegt. Denn von 100 tatsächlich erkrankten Frauen, bei
denen der Brustkrebs durch das Screening entdeckt wurde, sterben
innerhalb der folgenden zehn Jahre 20, ohne Screening sind es immerhin
31. Es werden also elf Todesfälle in diesem Zeitraum verhindert. Die
Reihenuntersuchung hat damit ihr Ziel erfüllt: Die Sterblichkeit von
Krebspatienten zu senken, auch wenn der Preis dafür hoch ist: Denn auf
jede gerettete krebskranke Frau kommen etwa 100 gesunde Frauen, die
sich grundlos sorgen und weitere - nicht immer unproblematische -
medizinische Untersuchungen über sich ergehen lassen müssen.

Dass das Screening von beschwerdefreien Personen tatsächlich Leben
retten kann, ist nach derzeitigem Stand außer für die Mammografie nur
für zwei weitere Früherkennungsmaßnahmen erwiesen - für den
Pap-Abstrich auf Gebärmutterhalskrebs und den Stuhltest auf okkultes
Blut zur Früherkennung von Darmkrebs bei über 50-Jährigen. Für den
Nutzen aller anderen Untersuchungen, unter anderem des PSA-Tests, der
Prostatakarzinome aufspüren soll, und auch des Hautkrebstests gebe es
hingegen keinen wissenschaftlichen Nachweis, betont Becker.

Beispiel PSA-Test: Zwar ist es unbestritten, dass durch ihn
Prostatakarzinome entdeckt werden. Doch der durch die Früherkennung
angerichtete Schaden scheint derzeit größer zu sein als die Vorteile.
Ein Screening der gesamten männlichen Bevölkerung kommt daher nicht
infrage. Große randomisierte Studien - eine aus den USA und eine aus
Europa - haben gezeigt, dass die Früherkennungsmaßnahme viele
Überdiagnosen mit sich bringt. Demnach wäre jeder zweite Prostatakrebs,
der mittels PSA-Test entdeckt wurde, niemals in Erscheinung getreten,
er hätte das Leben des Patienten nicht beeinträchtigt. "Prostatakrebs
ist heute die häufigste Krebserkrankung bei deutschen Männern. Das war
sie früher nicht", sagt Becker. "Und das liegt nicht etwa daran, dass
es mehr Erkrankungen gibt, sondern an der hohen Zahl von PSA-Tests". Da
die Medizin nicht vorhersagen kann, ob sich ein Prostatakrebs
weiterentwickelt oder nicht, entscheiden sich die Betroffenen fast
immer für eine Behandlung. Im schlimmsten Fall wird ihnen die Prostata
entfernt - mit Konsequenzen wie Impotenz oder Inkontinenz.

Erfreulicher scheinen da schon Studien bezüglich der Wirksamkeit von
Darmspiegelungen zu sein. Derzeit wird die Untersuchung für Männer und
Frauen ab 55 Jahren von der Krankenkasse bezahlt. Da Darmkrebs in aller
Regel langsam wächst und meist auch erst ab einem Alter von über 50
Jahren auftritt, bietet er gute Voraussetzungen für eine effektive
Früherkennung. Durch regelmäßige Darmspiegelungen lassen sich Vorstufen
- sogenannte Polypen - entdecken und meist auch gleich entfernen. "Wenn
Darmkrebs in einem frühen Stadium erkannt wird, liegt die
Fünf-Jahres-Überlebensrate bei fast 90 Prozent", sagt Hermann Brenner,
Leiter der Abteilung Klinische Epidemiologie und Alternsfoschung am
DKFZ.

Neuere Daten deuten darauf hin, dass Patienten, bei den keine Vorstufen
entdeckt wurden, erst nach zehn Jahren wieder zur Spiegelung müssen.
Männer und Frauen, bei denen Polypen gefunden wurden, sollten die
Untersuchung nach fünf Jahren wiederholen. Das ColoCare Consortium, ein
internationales Konsortium zur Erforschung der Darmkrebsprognose, geht
davon aus, dass sich die meisten Darmkrebs(todes)fälle durch
konsequente Früherkennung vermeiden lassen.

Und dennoch, und das gilt derzeit für alle Früherkennungsmaßnahmen und
Screenings: Es gibt nicht nur das Risiko von Überdiagnosen und
falsch-positiven Befunden. Trotz immer sensiblerer Nachweismethoden
werden nicht alle Krebse und ihre Vorstufen erkannt. Beispiel
Mammografie: Längst nicht alle Frauen, die einen unauffälligen Befund
erhalten, können sicher sein, keinen Brustkrebs zu haben. Denn selbst
unter besten Bedingungen werden durch das Screening nur drei Viertel
aller Tumore aufgespürt.

Mannheimer Morgen
10. April 2010

Referenzen

Visible links
Hidden links:
1. http://ad.de.doubleclick.net/jump/oms.m ... 4507945619?


Adresse des Artikels:
http://www.morgenweb.de/nachrichten/wis ... 52451.html
Chris
 
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Re: Wissenwertes zum Thema Krebs

Beitragvon Flower » Mi Jun 30, 2010 10:29 am

Hier auch von mir noch ein Link:
Kompakte Infos zu biologischen Krebstherapien und zu den Möglichkeiten eigenen Zutuns bei einer Krebserkrankung

www.aprikosenkern.de
L.G.
Claudia
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Re: Wissenwertes zum Thema Krebs

Beitragvon Chris » Do Aug 19, 2010 3:58 pm

gerade gefunden, was sagen andere Mediziner dazu?
http://www.krebsforum.at/forum/index.php?topic=3009.0 und weiterführende Links
Chris
 
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Re: Wissenwertes zum Thema Krebs

Beitragvon Barbara » Mo Aug 23, 2010 7:46 am

Schwierig."Krebs" ist eine so unterschiedliche, vielfältige und häufige Erkrankung mit so multikausalen Ursachen und Erscheinungsformen dass ich mir da keine einheitliche, vereinfachende Meinung oder Therapie zu vorstellen kann. Genauso vielschichtig wie das Thema ist meiner Meinung nach die Ursache mit allen Kausalitäten und die Therapie in allen Vielfalten zu sehen.
Aber jeder Gedankenansatz kann nur positiv sein und im ein oder anderen Fall weiterhelfen...
Erlaubt ist was hilft.
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Wissenwertes zum Thema Krebs - Mitochondrien

Beitragvon Chris » Mo Nov 08, 2010 2:05 pm

Auf der Suche nach L-Lysin-Artikeln bin ich über diesen Krebs-Link gestolpert http://www.naturmednet.de/info/bioimmun.html
und da stehen sehr interessante Sachen drin auch in Bezug auf Arminosäuren und Mitochondrien etc.
und zum Beispiel fiel mir u.a. ein Hinweis auf Curcumin auf:
"Gerson behandelte sehr erfolgreich seit den 1920er Jahren Krebspatienten mit mitochondrienaktivierenden Obst- und Gemüsesäfte, roher Zickenleber (als Glutathionquelle), Kalium- und Schilddrüsenpräparaten sowie Kaffeeeinläufen, die- wie auch Dr. Heinrich Kremer lehrt- die Atmungskette der Mitochondrien stützt: zwei Kaffeemoleküle ergeben ein Curcurminmolekül (7), das laut Kremer als "missing link" des Komplex III zu Komplex IVder Atmungskette zu werten sei."
Barbara, heißt das, wir sollten täglich ein gesundes Maß an Kaffee trinken zum Beispiel?

oder das hier:
"Mitochondrien scheinen auf das Genom und Onkogene von Säugern regulierend einzuwirken
Tallbergs großes Verdienst ist die Aufklärung der Wechselwirkung von Mitochondrien und dem Zellkern (Nukleus): unter der Bio-Immuntherapie konnte er Hinweise gewinnen, dass die Mitochondrien an der Normalisierung der Onkogen-Transkription beteiligt sind. Auch bei großen Tumoren war eine Rückbildung in reguläres Körpergewebe zu beobachten, sodass den Mitochondrien neben der Energiegewinnung auch eine Aufgabe in der Retransformierung maligner Zellen zugeschrieben werden musste".

ich habe da noch die mitochondrienschädigende Wirkung von übermäßigem gewissen Antibiotikas im Ohr - nicht umsonst haben meine Vorgänger in der Borreliose-Selbsthilfegruppe mir mitgeteilt, dass viele Betroffene aus den Gruppen, die lange Zeit ABs eingenommen haben, dann irgendwann Krebs bekommen haben. Scheint also durchaus eine Verbindung zu geben, die man sehr ernst nehmen sollte.
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Re: Wissenwertes zum Thema Krebs

Beitragvon Barbara » Mo Nov 08, 2010 5:24 pm

Hmmm, ist das Curcumin vom Curry gemeint? Wie das zusammenhängt versteh ich nicht- ist doch sooo unterschiedlich?

Kaffe in Maßen (nicht Massen) ist doch für viele gesundheitlich positive Aspekte bekannt. Auch für die Leber/Galle. Bin aber trotzdem eher Teetante... ;)
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Re: Wissenwertes zum Thema Krebs

Beitragvon Chris » Mo Nov 08, 2010 6:14 pm

es ist ein Bestandteil vom Curry - steht hier beschrieben http://de.wikipedia.org/wiki/Curcumin
Chris
 
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