Hilfe - mein Pferd shaked

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Biene1412
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Hilfe - mein Pferd shaked

Beitrag von Biene1412 » Mi Apr 11, 2012 12:15 pm

Hallo zusammen,
ich bin sehr froh endlich ein so umfassendes Forum gefunden zu haben.
Im November letzten Jahres fing mein Pferd plötzlich an zu shaken. Zu dieser Zeit war es noch warm u viele Insekten waren unterwegs. Anfangs schlug er nur mit dem Kopf, wenn Insekten um ihn herum waren. Ich packte ihn in eine Fliegendecke, setze ihm eine Fliegenmaske auf und dann war gut. Ich freute mich dann richtig auf den Winter, weil für mich klar war, dass es ja dann aufhören müsste. Aber so war es nicht...er schlug weiter und weiter. Nun ist es inzwischen so, dass er ein "Dauer-Shaker" ist und nur in der Box nicht shaked, aber auch nur wenn keine Insekten da sind. Hier hilft keine Fliegenmaske oder Nosecover; es hat auch nichts mit dem Wetter zu tun. Egal ob kalt, warm, hell oder dunkel..er schlägt immer -- sobald er in Bewegung ist--. Er ist nicht mehr reitbar, selbst Führen wird langsam gefährlich, weil es so heftig ist. Wenn er große Ablenkung hat, ist es meist besser, aber wenn diese weg ist, schaltet er sofort um und fängt wieder an. Er will dann auch gar nich mehr von sich aus laufen, bleibt oft stehen und seine Augen verändern sich dann. Habe bereits div. Sachen, wie Akupunktur, Kräuter, homöop. Mittel usw ausprobiert. Tierarzt hat Zähne, Ohren, Augen, Kopf untersucht. Als letztes habe ich jetzt einen kurzzeitigen Stallwechsel unternommen, was aber auch nicht geholfen hat. Ich bin nur noch im Internet unterwegs, um mehr Infos zu bekommen und bin dabei auf die BBT-Analyse gestoßen. Habe gestern das Blut weggeschickt und bin nun gespannt, was dabei rum kommt. Ich befürchte, dass hier ein Virus mit im Spiel ist, da er halt immer shaked. Aber ich hoffe einfach, dass der Test irgendein Ergebnis bringt, damit ich wenigstens Gewissheit habe.

Gibt es hier auch Besitzer mit "Dauer-Shaker"? Wenn ja, wie geht ihr damit um? Ich kann ihn doch nicht nur noch in seiner Box lassen.

VG
Biene

Chris
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Re: Hilfe - mein Pferd shaked

Beitrag von Chris » Mi Apr 11, 2012 6:08 pm

Hallo Biene , willkommen bei uns im Forum. Hier gibst noch einige andere starke Shaker. Auch ich hatte mal einen starken Headshaker, fing 2005 an nach einer Impfung, der ist jetzt aber wieder in Ordnung, hat aber Jahre gedauert. Du bist ja schon auf dem richtigen Weg mit dem BBT, der findet in der Regel schon die Ursachen heraus.
Warst du schon auf unserer Hauptpage http://www.borna-borreliose-herpes.de/h ... aking.html?
Da steht wirklich viel drüber drin, ist also immer so, dass das Giftfass überläuft beim Pferd, die ursachen sind unterschiedlich, aber immer sind Nervenerreger und Vergiftungen, Impfungen etc. mit im Spiel.
Ausnahmen sind Schäden an der Wirbelsäule oder so, aber die Regel sind die Obengenannten.
Als Estmaßnahme solltest du das nosecover probieren, oder hast du das schon gehabt? Ich habe nichts davon gelesen. Das Pferd leidet ja furchtbar, wenn es dauernd shakt.
Bin gespannt auf den BBT, denn in der Regel haben die nicht einen Erreger, sondern mehrere und viele andere Baustellen.
Wie ist denn der Impfstatus deines Pferdes?
LG
Chris

Biene1412
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Re: Hilfe - mein Pferd shaked

Beitrag von Biene1412 » Mi Apr 11, 2012 7:33 pm

Hallo Chris, danke für deine Antwort. Nosecover habe ich schon ausprobiert, hilft leider nicht. Fliegenmaske hat am Anfang geholfen, weil er da nur schlug wenn fliegen in der Nähe waren. Heute hilft gar nix mehr. Er ist nur in der Box ruhig. Geimpft wurde er zuletzt im Januar 2011 (influenza und tetanus), dieses Jahr habe ich ihn nicht mehr impfen lassen. Die letzte Wurmkur bekam er im November 2011. Im November fing das shaken dann an. Die von dir angegebene Internetseite habe ich auch schon gelesen und war sehr erfreut so viele Infos zu erhalten. Ich bin sehr gespannt, was der Test ergibt. Ich hoffe einfach, dass überhaupt etwas gefunden wird...denn so kann es nicht weitergehen. Weiss schon gar nicht mehr, was ich mit ihm anfangen soll. Sobald er draußen ist u läuft fängt es so heftig an..ich kann ihm kaum noch so sehen ;-(

Chris
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Re: Hilfe - mein Pferd shaked

Beitrag von Chris » Mi Apr 11, 2012 9:12 pm

Ich vermute mal, die NOvember-Wurmkur war mit dem Wirkstoff Ivermectin? Es ist das stärkste Nervengift bei den Wurmkuren. Bei den Borna-Borreliose-herpes-Pferden kann es die Gehirnschranke durchlässig machen und die Gifte gehen ins Gehirn, und die Erreger auch.
Wenn das nosecover auch nicht geholfen hat, tippe ich stark auf Bornavirus - aber das kommt raus mit dem BBT.
Ich hoffe, dass ERgebnis ist bald da!

Biene1412
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Re: Hilfe - mein Pferd shaked

Beitrag von Biene1412 » Do Apr 12, 2012 7:25 am

Habe grad nachgeschaut..er hat Equimax bekommen. Da ist das Ivermectin drin :o/ Bin jetzt soooo gespannt, was der Test besagt.
Falls es wirklich Borna ist, kann man es erfolgreich behandeln? Welche Behandlungsmethoden sind bekannt und wirken?

Chris
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Re: Hilfe - mein Pferd shaked

Beitrag von Chris » Do Apr 12, 2012 7:46 am

Im ersten TEst kommen oft hauptsächlich die Schwermetallbelastungen und Gifte hoch, Borna sitzt manchmal tiefer, kommt dann erst beim nächsten Test, je nachdem wie akut er ist.
ja man kann ihn behandeln, schulmed. mit Amantadin, aber dann sollte man naturheilkundlich mit behandeln, weil es den Virus nur herunterdrückt.
besser ist also immer eine ganzheitliche Behandlung, entgiften, ausleiten, Immunsystem aufbauen und gleichzeitig die Erreger bekämpfen.
Das schafft mit dem BBT oder anderer bioenergetische Verfahren.

Biene1412
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Re: Hilfe - mein Pferd shaked

Beitrag von Biene1412 » Do Apr 12, 2012 8:45 am

ok...weiss man erfahrungsgemäß, wann oder wie schnell, nach Beginn der Behandlung, das shaken aufhört?
Von der Schulmedizin bin ich gar nicht mehr begeistert und versuche schon seit 2 Jahren nur noch alles über eine Tierheilpraktikerin zu machen. Mein Pferd wurde daher vor 2 Jahren einmal komplett entgiftet. Danach gings ihm sehr gut...doch im letzten Jahr, kamen so einige Dinge, wie z.B. ein Sarkoid an der Brust und leichte Abmagerung sowie Kotwasser, zusammen, obwohl ich ihn weiter mit Kräuter und homoöp. Mitteln behandelt hatte. Das Sarkoid konnte ich erfolgreich behandeln und ist dann irgendwann abgefallen...kurz vorher fing das shaken an. Schwermetallbelastung liegt wohl auch vor, das hat mir eine Tierkommunikation gesagt, die ich vor kurzem beauftragt hatte.

Verstehe ich das also richtig, dass nach Auswertung des BBT ein kompletter "Heilungsplan" erstellt wird, mir also auch gesagt wird, mit welchen speziellen Mitteln ich ihn dann behandeln kann/soll?!

Chris
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Re: Hilfe - mein Pferd shaked

Beitrag von Chris » Do Apr 12, 2012 9:33 am

Headshaking ist wohl mit das Komplizierteste, was wir haben bei den chron. Erkrankungen, jedes Pferd ist anders, hat andere Probleme, die Zeitdauer ist entscheidend, denn da werden vermutlich Nerven beschädigt, die Myelinscheiden, ob die sich wieder ganz erholen, ist sehr fraglich, ist ja wie bei MS. Und ganz entscheidend ist auch, ob du das Umwelt änderst, ob du die auslösenden Faktoren weglassen kannst, beispielsweise E-Smog, der ist ganz wichtig! Der Infektionsdruck im Stall ist wichtig, die Umweltbedingungen sind sehr wichtig wie Impfungen weglassen, keine aggressiven Wurmkuren mehr, da kommt so viel zusammen.
Meiner hat viele Jahre gebraucht, jedes Jahr ist es besser geworden, jetzt ist es weg, aber da sind inzwischen locker 6 Jahre vergangen.
Nach deinen Beschreibungen ist dein Pferd sehr schwer geschädigt, Homöopathie allein bringts da nicht, hast du ja auch bemerkt.
Hört sich so an, als hättest du die Threads zu den Erklärungen zum BBT noch nicht durchgelesen, schau mal hier rein:
http://www.chronische-infektion.de/view ... f=91&t=750
und les die anderen 4 Threads auch in dieser Kategorie ;)

Biene1412
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Re: Hilfe - mein Pferd shaked

Beitrag von Biene1412 » Do Apr 12, 2012 11:15 am

..für mich ist es sehr schwer zu ertragen ihn so zu sehen...und natürlich fragt man sich immer: wieso mein Pferd?!?! Was bei ihm halt auffällig ist, dass er in der Box nicht shaked (solange er nicht von Fliegen belästigt wird). Was ist hierfür die Erklärung? Weisst du das? Wenn du sagst, deiner hat 6 Jahre für die Heilung gebraucht, denke ich nur daran, dass meiner jetzt - besser gesagt heute ;o)- 21 Jahre alt wird.
Elektrosmog wird bei uns auch eine große Rolle spielen (hat mir die Tierkommunikation auch bereits gesagt). Bei uns am Stall stehen 2 große Strommasten und es gibt Flugverkehr. Sollte ihn das auf Dauer so belasten, dass er dadurch nicht gesund werden kann, werde ich ihn natürlich woanders hinstellen. Wie gesagt, hatte jetzt vor kurzem erst einen Stallwechsel ausprobiert...die erste Woche gings ihm dort super, er hat so gut wie gar nicht geshaked...aber in der 2. Woche fing er wieder damit an.

Wie sollte ich denn momentan mit ihm umgehen? Meine Reitbeteiligungen reiten ihn zwischendurch noch, ich gar nicht...eigentlich kann man so gut wie gar nix mehr mit ihm machen. Da er nur draußen die Symptome so stark zeigt, stellt sich für mich die Frage, ob ich ihn überhaupt noch mit raus lassen soll. Aber nur drinnen bleiben ist ja auch qualerei :o/ Nächste Woche kommen unsere Pferdis auf die Weide. Denke, dass er da durchs Grasfressen dann genug Ablenklung hat und dann nicht so stark shaked.

Chris
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Re: Hilfe - mein Pferd shaked

Beitrag von Chris » Do Apr 12, 2012 12:45 pm

Es ist immer so, dass irgendwann das Giftfass einfach voll ist - da reicht dann schon eine Impfung oder eine Wurmkur und es bricht aus, da geht ein langer Prozess voran.
Das mit den 2 Strommasten vor dem Stall ist schlecht, da solltest du dir vielleicht doch noch eine andere Bleibe suchen. Bei meinem gins los in einem STall, wo die Weiden direkt unter den Hochspannungsleitungen liegen. Ich bin dann auch von dort weggezogen. Es ist so nach unseren jetzigen ERfahrungswerten, dass die Erreger, also voran Bornavirus und Borrelien unheimlich auf E-Smog reagieren, diese Errreger werden dadurch erst so richtig wach und es ist schwer, dagegen an zu therapieren. Es gibt ja schon Chips gegen E-Smog auf Handys und so, so was bräuchten wir auch für die Pferde, wenn die dem so ausgesetzt sind.
V. bastelt mit dem melischko ja schon an so was herum, vielleichts wirds ja was daraus. ;)
Wir haben Headshaker, die shaken, sobald man beim Ausreiten in die Nähe eines Funkmastes kommt, es gibt auch HSler, die beim Geruch eines besonderen Feldes plötzlich anfangen. Es ist immer entscheidend, welche Hirnnerven betroffen sind, also Geruchssinn im letzteren Fall, sehr oft der Augennerv, wo die Amis dann das Photo-Headshaking erfunden haben, da ist es aber eben nur der Fall, dass hier besonders die Augennerven betroffen sind. Schau mal bei Bornavirus human unter Augen.
Der Fall mit den Fliegen bei deinen dürfte vermutlich eine Trigenimusnerv-Entzündung sein - ist es bei den meisten, bei meinem Augen. Schau auf der Hauptpage bei Headshaking, dass hier meistens die Herpesviren aktiv sind und schau, wo die Ausläufer dieses Nerv hergehen - das erklärt dann vieles. Hier sind z.B. auch die Nerven aufgezeigt http://equivetinfo.de/html/headshaking.htm
Bei geringsten Reizen fangen die geschädigten Nerven dann an zu rebellieren, also kleines Getier, Sonne, Regen- oder Schneetropfen oder eben ein besonderer Geruch eines Feldes etc.
Die getönte Augenmaske und Nasenschutz von innohorse.de ist das beste Mittel als Erstmaßnahme - diese Marke empfiehlt auch Dr. Bingold im obigen Link.
Und wenn du dann noch was über die Ohren ziehst, dann müßte es eigentlich besser sein, solange die Medizin und die Radionik nicht wirken. Und die Dinger auch auf der Weide anziehen!
Das hat mei meinem jahrelang hervorragend geholfen und bei vielen anderen auch. Ist also mein Tipp für dich als erste Maßnahme - oder hast du diese spezielle Sachen schon probiert?
Ansonsten gilt wirklich, nur frühmorgens zu reiten oder abends, wenn die Sonne nicht scheint, oder nur in der Halle, wenn ihr eine habt.
ABer vielleicht hilft euch ja der BBT bald - ich hatte den damals noch nicht, wir arbeiten erst ca. 1 1/2 Jahre damit.
Zusätzlich kannst du noch was fürs Immunsystem tun, auf der Hauptpage steht da ja einiges.
LG
Chris

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