Bitte ich brauche Hilfe!

Antworten
Moonwalker17
Beiträge: 2
Registriert: Sa Mai 25, 2013 2:38 pm

Bitte ich brauche Hilfe!

Beitrag von Moonwalker17 » Sa Mai 25, 2013 6:34 pm

Hallo, ich habe nun beschlossen mich hier anzumelden, nachdem ich hier nun schon länger Anonym unterwegs war.
Ich brauche ganz dringend Hilfe und Rat ich weiß einfach nicht weiter! Mein Pferd ist seid 6 "Tagen" ein Headshaker! Ich und meine Mutter sind völlig überfordert, da wir in diesem Gebbiet überhaupt keine Erfahrungen haben. Mein Pferd ist 7 Jahre alt. Gut trainiertes Sportpferd, Ausbildungsstand L-M Dressur. Wir können uns einfach nicht erklären warum er damit angefangen hat. Er war am Sonntag den 19.05.2013 lediglich 3 Stunden unbeaufsichtigt als es begann. Tierärtzte wissen keinen Rat und so bin ich aus Selbsthilfe ins Internet gegangen und über dieses Forum gestolpert. Ich hoffe das mir hier Leute helfen können, die Erfahrungen haben. Das was auf dieser Internetseite steht fand ich selbst sehr plausibel als ich nach Antworten suchte. Man könnte tatsächlich sagen, dass mein Pferd die letzten 1 einhalb Monate einen waren Giftcocktail bekommen hat wenn ich so darüber nachdenke aber ob es tatsächlich davon kommt weiß ich halt nicht. Ich erzähle ich euch erstmal ein bisschen was von Ihm damit ihr gewisse Dinge vielleicht besser nachvollziehen könnt.
Also ich hab Jaco bekommen als er ca. 3 war. Mit 3 einhalb kam dann die erste "Kinderkrankheit" er benahm sich für einen 3 Jährigen sehr in sich gekehrt und einfach zu ruhig man musste ihn manchmal regelrecht aus der Box "ziehen". Wir haben eine großes Blutbild machen lassen und festgestellt, dass Leber- und Nierenwerte total im Keller waren. Durch, ich weiß nicht mehr welche Tests und Nachforschungen hat man dann rausgefunden das er eine Unverträglichkeit gegenüber Hafer hat. Er kann Ihn einfach nicht verwerten. Dann war eine ordentliche Antibiotika-Kur angesagt. Also hat er seit ca. 3-4 Jahren eine Haferfreie ernährung. Bekommt nur Futter von St. Hippolyt.
So dann hatten wir zwischendurch immer mal wieder mit leichten Verstopfungen zu kämpfen. Er hat bei jedem Artztbesuch etwas gespritzt bekommen. Sofern ich mich erinnern kann stand er auch einmal wegen Kolik in der Klinik. So dann wurde und geraten das Stroh wegzulassen also steht er auch schon seit ca. 3 Jahren auf Spähnen und bekommt nur so viel Stroh das es zum "rumknabbern" reicht.
Dann haben wir denn Stall gewechselt. Einige Jahre war alles gut, normales Pferd, gut im Training, schnell gelernt.
Wie jedes Turnierpferd jedes halbe Jahr seine Impfungen und Wurmkuren.
So mit ca. 5-6 Jahren hatte er Probleme mit Rückenschmerzen. Ab in die Klinik, Behandlung mit Schmerzmitteln und Entzündungshemmern.
Dann war wieder Ruhe außer zwischendurch mal leichte Bauchschmerzen (IMMER was gespritzt gekriegt). So bis letzten Herbst....

Im September- Oktober hat er seine gewöhnlichen Impfungen und Wurmkur gekriegt (die glaube ich schon früher). Dann fing es dann das er beim Aufsteigen rückwärts lief und sofort verspannt war. Dann wurde aus meinem einstigen Verlasspferd das gefürchtetste Pferd im Stall. Er war kaum noch reitbar. Hat Capriolen gesprungen, Haken geschlagen und ist gestiegen. Die Leute sind schon aus der Halle gegangen wenn sie uns reinkommen gesehen haben. Auf Ausritten, die ich mit ihm immer alleine machen konnte ist er auf Asphalt gestiegen. Es war einfach zu gefährlich er war nicht mehr der Alte. Wir haben auf unterschiedliche Sachen geschoben, junges Pferd, Pflegelphase, kalt, Fellwechsel (da hat er sehr Probleme mit und hatte es auch immer).

Dann hatten wir eine Sattlerin dabei, die gesagt hat der Sattel passt nicht mehr, was bei Ihm auch Rückenschmerzen verursacht hat. Also haben wir gedacht wir hätten des Problems Lösung und einen Neuen anfertigen lassen. In der Zeit konnte ich 2 Wochen nicht reiten. Das war ungefähr November- Dezember. Dann ist er leider aufgrund meiner Dummheit auf Glatteis ausgerutscht und stark gestürtzt. Hab ihn direkt in der Halle laufen lassen, da war aber bis auf ein paar Macken an den Beinen nichts festzustellen.
Dann war der neue Sattel da aber an seinem Verhalten besserte sich nicht wirklich etwas.

Dann ca. ende März hatte er wiedermal Anzeichen auf Koliken. Das muss an einem Samstagmorgen gewesen sein. Der Tierartzt kam und hat ihm was gespritzt und rektal ausgeräumt. Am Samstag alles gut bin auch geritten aber es war total komisch, denn wie ansonsten Rodeopferd zu spielen hat er NICHTS gemacht. Hätte mich eig freuen sollen aber fand das schon sehr merkwürdig. Am Sonntagabend wieder "Bauchschmerzen". Andere Tierärtztin dagehabt. Sie hat direkt gesagt das sie keine Kolik vermutet. Ich habe ihr außerdem erzählt das er in letzter Zeit unglaublich viel trinken würde und sogar außerhalb der Box Wasser lässt was er normalerweise nur macht wenn es "wirklich" nicht mehr geht. Dann habe ich ihr noch gesagt, dass er mal Probleme mit Leber-und Nieren hatte. Sie hat eine Eigenvergiftung vermutet und gesagt wir sollen in die Klinik fahren. Sie hat ihm aber nichts gegeben.
Am nächsten Tag in die Klinik. Kompletter Check angeordnet. Sie sollten ALLES durchsuchen. Dabei kam raus, dass er Nierenkoliken hatte (deshalb warscheinlich auch das Verhalten beim reiten). Er wurde dann wieder mit Antibiotika und Schmerzmittel behandelt. Außerdem war er stark verwurmt. Es handelte sich um eine andere Art, die gegen unsere normalen Mittel resistent waren. Er hat ein Wurmmittel gespritzt bekommen. Außerdem fanden sie raus, dass seine Hufgelenke entzündet waren. Also hat er Hyaloronsäure in die Vorderhufe bekommen. All das geschah innerhalb von einer Woche.

Anschließend hatte er einen Monat Boxenruhe (das war gegen Ende April). Zwischendurch gab es noch einen Besuch vom Zahnartzt, bei dem er sediert wurde. Letzte Woche kam die Ärtztin zur Nachuntersuchung. Er wurde sediert weil er kaum noch haltbar war wenn man ihn aus der Box holte. Beugeprobe hatte er bestanden, allerdings eine zu starke Reaktion im Kreuz- Dambein- Bereich. Es wurde ein Termin festgelegt für weiter Spritzen in den Rücken. Der Termin wäre vorgstern gewesen. Außerdem wurde mir gesagt ich dürfe ihn auch mit Sattel und Trense wieder longieren aber sollte ihn dabei sedieren (Paste bekommen). So am Samstag das erste mal mit Sedierung longiert. Alles gut.

Dann Sonntag. Jacko headshakt das erste mal. War dabei total verstört, stand mal total apathisch in der Ecke und war im nächsten Moment wieder wie irre. Der Tierartzt hat gesagt das er vielleicht in einen Mückenschwarm gekommen ist und dadurch diese Reaktionen zeigt. Er hat ihm Beruhigungmittel und Anti-Allergikum gespritzt. Er meinte das Kopfschlagen müsse am Abend wieder weg sein.
Am Montag hat er es immer noch gemacht. Auch am Dienstag und Mittwoch. Allerdings macht er es NUR in der Box und auf seinem direkt angrenzenden, gepflasterten Paddock. Nicht beim Anbinden oder longieren. Beim führen schnackt er nur hin und wieder mal mit der Nase. Am Donnerstag hat er es nicht ein einziges Mal gemacht. Allerdings war das Wetter da ganz anders. Kühl und bewölkt. Auch auf der Wiese macht er es nicht. Er scheuert auch seine Nase an Dingen und zieht die Oberlippe von unten nach oben über die Wand wenn er angebunden ist aber das hat er schon iwie "immer" gemacht. Außerdem verdreht er die Augen, wenn er den Kopf hochwirft. Nosecover hilft nicht. Gestern bin ich ihn das erste mal seit langer Zeit wieder geritten, um zu gucken ob er es unterm Reiter macht. Nichts... mein Jacko es war so schön...

Also kann man zusammenfassend sagen, dass er in der letzten Zeit unmengen an Antibiotika bekommen hat, außerdem 3-4 Sedierungen, die ich mitbekommen habe. In der Klinik bestimmt auch nochmal 1-2. Außerdem das Anti- Allergikum und die Behandlung mit Hyaloronsäure (wie oft und wie viel weiß ich nicht).

Nun suche ich Rat von euch! Nächste Woche kommt eine Homöopatin, die ihn entgiften soll. Richtig so? Wenn ja, ich hab gelesen das belastet stark Niere und Leber er hat da ja eh schon Probleme soll man da was zufüttern? Wenn nicht richtig was sollen wir dann machen?
Außerdem wollen wir diesen Test machen von dem hier immer geschrieben wird. Bio-Resonanztest? Da wo man sehen kann gegen was das Pferd allergisch ist und so. Findet ihr das ist der richtige Weg? Wo kann man ihn machen lassen und wer muss es durchführen?

Ich weiß das ihr mir die Frage wahrscheinlich nicht beantworten könnt aber glaubt ihr es besteht Hoffnung auf Heilung weil er es noch nicht so lange macht? Ich will meinen Jacko wieder es ist schrecklich Ihn so zu sehen... :cry:
Ich hoffe ihr könnt mir helfen und sorry für den langen Text.

LG Kim

Chris
Beiträge: 2344
Registriert: Mi Sep 09, 2009 4:15 pm

Re: Bitte ich brauche Hilfe!

Beitrag von Chris » Sa Mai 25, 2013 8:09 pm

Hallo Kim, willkommen bei uns im Forum.
Das ist ein sehr bestürzender Bericht, den du schreibst, aber es ist schon richtig, wenn du alles berichtest, so können wir uns das gut vorstellen, was mit deinem armen Pferd passiert ist.
Himmel, das hört sich an, als wenn er der Mülleimer der Pharmaindustrie gewesen ist. Wie unverantwortlich oder unsensibel müssen TÄ sein, um das alles in ein Pferd über Jahre hinein zu schütten?
Aber ich lese aus deinem Text, dass du dich schon sehr gut informiert hast und selbst darauf gekommen bist, dass das Giftfass übergelaufen ist bei deinem Pferd.
Spruch von Hippkrates:
Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen, kleinen Sünden wider die Natur - wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie scheinbar auf einmal hervor ...
Bewahre dein Pferd in Zukunft vor diesen TÄ und lass es ganzheitlich behandeln, das ist der einzig richtige Weg, um aus dem Schlamassel wieder heraus zu kommen!
Homöopathin ist schon mal, am besten eine, die auch die neuen bioenergetischen Verfahren nutzt.
Wenn nicht, dann nutze den BBT (radiästetischer bipolarer Bioresonanztest nach Zahnharzt Melischko) den hier im Forum beschrieben und den viele nutzen. Du findest alle Infos darüber in dieser Kategorie mit den 5 Threads hier http://www.chronische-infektion.de/viewforum.php?f=91
Ruf Volker vorher, bevor du Blut von deinem Pferd hinschickst.
Auf jeden Fall mußt du erstmal eine Übersicht bekommen, was im Körper deines Pferdes alles schief läuft, wie stark er vergiftet ist mit Schwermetallen (Quecksilber, Aluminium, Formaldehyd aus den Impfungen), Erregern, Toxinen, Medikamentenvergiftungen, Wurmkurgifte etc. Die gefundenen Erreger müssen bekämpft werden, Leber, Nieren und Galle müssen entgiftet werden (Mariendistel, evtl. Kanne Fermentgetreide),
alle Imfpungen erstmal weglassen, Wurmkuren auch, wenn seine Würmer eh resistent sind dagegen, man kann die Würmer auch mit dem BBT eleminieren z. B. , es gibt das Verm-X, das hilft.
Also ihr habt einen langen Weg vor euch - aber ihr könnt es schaffen!!!
Es haben schon viele hier geschafft. Gib die 20 Euro für den Mitgliederbereich, da stehen sehr viele Behandlungsbeispiele drin mit dem BBT - auch Headshaker!
Viel Erfolg!

Moonwalker17
Beiträge: 2
Registriert: Sa Mai 25, 2013 2:38 pm

Re: Bitte ich brauche Hilfe!

Beitrag von Moonwalker17 » So Mai 26, 2013 8:02 pm

Hallo! Danke für die Antwort! Habe die 20€ gerade über den Spendenbutton bei PayPal bezahlt. Werde ich dann freigeschaltet?
Heute war es wieder kühl und es hat geregnet, da wurde so lange wie er beobachtet wurde nicht gesehen das er shaket. Aber nun gut.
Das was mir momentan noch Sorgen bereitet sind Leber und Niere von ihm. Es ist ja nunmal ein Kreislauf. Leber- und Niere werden durch die Medikamente geschädigt aber ihm dann (was ja sonst immer der Fall war) gegen die schlechten Werte was zu spritzen ist ja nun nicht die Lösung! Ich merke das er wieder Probleme hat er ist wieder ein bisschen schlapper und pinkelt und säuft wieder unglaublich viel. Kann ich ihm nicht etwas beifüttern oder so? Auch in der Zeit wo er entgiftet wird? Nicht das es gefährlich für ihn wird!
Soll ich ihn normal reiten undso? Ich habe Angst noch mehr falsch zu machen, was sein Verhalten noch verschlimmert. :cry:
LG Kim

Chris
Beiträge: 2344
Registriert: Mi Sep 09, 2009 4:15 pm

Re: Bitte ich brauche Hilfe!

Beitrag von Chris » So Mai 26, 2013 9:31 pm

Du bist gerade freigeschaltet worden.
Für die Leber füttere Mariendistel, ich habe Maridil gefüttert, google mal danach mit .de dahinter. Wenn du Volker Groß angibst - das ist der Radioniker, der den BBt macht - dann bekommst du Prozente.
Das ist schon mal auf jeden Fall richtig, ansonsten solltest du abwarten, was die Testwerte ergeben, falls du den BBT machst, du bekommst dann die richtigen homöopathischen Mittel als Pulver.
Vermutlich brauchst du auch ein Chelat zum Entgiften, das können Algen sein oder Zeolith oder auch Heilerde, oder evtl. auch das Kanne Fermentgetreide, das gibt es z.B. bei radioaktiven Belastungen oder das Gladiator http://xgp1212.gladiatorplus.com/pferd, besonders gut bei Pilzbefall, aber auch sehr gut für das Immunsystem, da es u.a. Propolis drin hat, geh auf der Page lesen.
Das Gift muß raus, dafür braucht es einen Bindestoff, ansonsten wird es gelöst durch die Medis, würde aber sofort im Dünndarm wieder aufgenommen!
Reiten soweit nur, was er anbietet, also bloss nicht stressen! Leichte Bewegung kann nicht schaden, rumstehen ist auch nichts.
Ansonsten verweise ich auf die hauptpage auf die Seite für das Immunsystem http://www.borna-borreliose-herpes.de/a ... ugung.html und die anderen Seiten dort!
und auf die humane Hauptpage bei Entgiftung, gilt vieles auch für die Pferde http://www.shg-bergstrasse.de/html/entgiftung.html

Antworten